Bewerbung für laria.aiWie ich arbeite, woher ich komme und welche Werkzeuge ich einsetze.
Aus einer Hand: vier Schichten
Was Menschen sehen und bedienen.
Logik, Rollen, Abläufe, Zahlungen.
Daten, die morgen noch stimmen.
Betrieb, Sicherheit, Erreichbarkeit.
Markenauftritt, Typografie, Layout und Interaktion. Mein Gefühl für Farbe kommt aus dem Siebdruck, wo jede Farbe einzeln angelegt und gemischt wird und man jede Abweichung sofort sieht. Ich beginne meist mit Skizzen und Abläufen in Figma und arbeite dann direkt im Code weiter, weil ich eine Oberfläche lieber anfasse, als sie nur zu zeichnen. Figma nutze ich für Wireframes, Prototypen und Komponenten; die Tiefe eines Designteams mit Design-System und Research habe ich noch nicht, und genau das würde ich gerne lernen.
Ehrlich gesagt baue ich den größten Teil mit KI-Agenten. Meine eigentliche Arbeit liegt davor und danach: Anforderungen und Datenmodell so aufschreiben, dass ein Agent sie umsetzen kann, das passende Modell für die Aufgabe wählen, das Ergebnis von einem zweiten Modell prüfen lassen und selbst lesen, und Testläufe fahren, bevor etwas live geht. Dafür muss ich den Stack verstehen: Next.js, React, TypeScript, Prisma, PostgreSQL, Docker, nginx, Stripe und APIs, alles auf einem eigenen Server mit Backups und Monitoring.
Am Ende zählt für mich, ob ein Produkt im Alltag des Kunden funktioniert: im Autohaus, in der Galerie, in der Gastronomie. Daran richte ich Entscheidungen über Umfang, Bedienung und Technik aus. Was nicht in den Ablauf passt, wird nicht benutzt.
Ich arbeite eigenständig und verlässlich und kommuniziere gerne klar und menschlich, mit Kunden, Produktion und Team. In der Stickerei habe ich ein kleines Team geführt, Aufträge mit Kunden abgestimmt und Entscheidungen bis zum Ergebnis begleitet. Ein Team zu einer Entscheidung zu bringen, ohne dass jemand auf der Strecke bleibt, gehört für mich einfach dazu.
Ehrlich gesagt entsteht der größte Teil meines Codes mit KI-Agenten. Der eigentliche Wert liegt in dem, was davor und danach passiert, und das habe ich mir Schritt für Schritt zurechtgelegt.
Zuerst schreibe ich auf, was das Produkt im Alltag des Kunden tun soll, mit Abläufen, Rollen und den Fällen, in denen etwas schiefgeht. Erst dann baut ein Agent die erste Zeile.
Das Datenmodell, die Schnittstellen und der Docker-Aufbau kommen von mir. Der Agent arbeitet in diesem Rahmen, nicht daneben.
Claude Code für Umsetzung und Umbau, Gemini und GPT für Recherche, Texte und Bilder. Je nachdem, was die Aufgabe gerade braucht.
Ein anderes Modell schaut unabhängig drauf: Code-Review, Sicherheitsfragen, Testfälle. Und ich lese selbst, was live gehen soll.
Echte Abläufe durchspielen, etwa Kauf, Zahlung und Einlösen, Belastungstests mit einer Million Datensätzen, Screenshots auf Handy und Desktop.
Ob etwas gut genug ist, entscheide ich. Danach kommt der Betrieb: Docker, Backups, Monitoring, Alarme, und die Bereitschaft, es wieder zu ändern, wenn es nötig ist.
Mein Weg ist nicht ganz klassisch. Ich komme aus der Gestaltung und Produktion: Nach einer Ausbildung zum Metallbauer mit Fachrichtung Gestaltung habe ich mehrere Jahre in der Textilveredelung gearbeitet, in Stickerei und Druck, zuletzt als Leiter einer Stickerei. Dort habe ich Motive angelegt, mit Kunden abgestimmt und selbst produziert. Zwei Dinge habe ich dabei gelernt: Ein Entwurf ist erst gut, wenn er sich herstellen lässt. Und Farbe ist keine Geschmackssache, sondern eine Frage von Verbindlichkeit, weil man jede Abweichung auf dem Stoff sieht.
Ins Digitale bin ich über eine eigene Modemarke gekommen. Dafür brauchte ich einen Online-Shop, und das waren meine ersten Schritte in Webdesign und E-Commerce. Der Gedanke ließ mich danach nicht mehr los: digitale Produkte zu bauen, die im Alltag von Menschen etwas verändern.
In den vergangenen eineinhalb Jahren habe ich mich intensiv in Webentwicklung, UI/UX und KI-gestützte Arbeitsweisen eingearbeitet, immer an echten Aufgaben. Zuerst Chatbots für Kunden, anfangs mit n8n, dann mit einem eigenen System, damit die Daten im Haus bleiben. Dann Webseiten, Spiele und Anwendungen. Seitdem beschäftigt mich vor allem eine Frage: Was braucht ein Kunde im Alltag wirklich, und wie baut man genau das?
Daraus ist im Dezember 2025 meine eigene kleine Agentur entstanden. Heute arbeiten Kunden täglich mit dem, was ich gebaut habe, und die Produkte laufen auch unter Last. Ehrlich gesagt schreibe ich den Code dabei zum größten Teil nicht Zeile für Zeile selbst. Ich arbeite mit KI-Agenten, je nach Aufgabe mit verschiedenen Modellen, und habe mir dafür eine Arbeitsweise zurechtgelegt: klare Anforderungen, ein festes Datenmodell, ein zweites Modell als Prüfer, Testläufe, und am Ende entscheide ich, ob etwas gut genug ist.
Diese Arbeit möchte ich jetzt in einem Team fortsetzen. Ich habe mir viel selbst erarbeitet und weiß deshalb gut, wo mir noch Tiefe fehlt, etwa bei Design-Systemen, Research und Testmethodik. Genau dort möchte ich von Menschen lernen, die länger dabei sind, und im Gegenzug das einbringen, was ich in den letzten Jahren gelernt habe.